

1. Das Gesetz der Liebe
Dieses Gesetz besagt, dass wir alles und jeden lieben sollen,
und dabei nichts mehr ausschließen. Wichtig ist hierbei, Liebe nicht mit Lust, Leidenschaft,
Zuneigung oder dergleichen zu verwechseln. Lieben heißt, alles und jeden genauso
anzunehmen, wie er/es ist, mit allen schein-
Vielleicht
sollten wir an dieser Stelle einmal unserer Definition von Liebe überprüfen. Nehmen
wir einmal den Bereich der Partnerschaft. Wenn wir sagen: Ich liebe meinen Partner,
weil... – dann lieben wir nicht, da wir Liebe von etwas abhängig machen (weil...).
Die meisten Beziehungen bauen nicht auf Liebe, sondern auf gegenseitiger Erwartungshaltung
auf. Erst dann, wenn wir bereit sind, für unseren Partner alles zu tun um ihn glücklich
zu machen, ohne die geringste Erwartung zu haben, etwas zurück bekommen zu wollen,
beginnen wir zu lieben. Eigenwilligkeit und Eigennützigkeit sind nicht vorhanden,
wir möchten Liebe einfach nur geben, ohne den Anspruch oder die Erwartung, geliebt
zu werden.
„Wer Liebe beschreiben kann, liebt nicht. Erst wenn ich diese Liebe nicht
mehr beschreiben kann, dann Liebe ich!“ Liebe bedeutet also, jeden Menschen, alles
Leben und jede Lebenssituation so anzunehmen wie sie ist. JA zu sagen zum Leben und
dabei nichts mehr auszuschließen. Wenn Du das Leben bedingungslos liebst, dann wird
es auch Dich lieben. Solange Du das Leben ablehnst, ganz gleich in welchen Bereichen,
dann muss das Leben auch Dich ablehnen. Liebe ist die größte Kraft im Universum.
Das Gesetz der Harmonie könnte auch das Gesetz des Ausgleichs
genannt werden, denn es wird immer wieder ein Ausgleich hergestellt. Jede Aktion
oder Bewegung kann immer nur bis zu einer ganz bestimmten Position ausgeführt werden,
bis eine entsprechende Gegenbewegung erfolgt. Man nehme nur ein Pendel: "Das Pendel
einer Uhr schwingt solange in eine Richtung, bis eine gleichgestellte Gegenkraft
für eine entgegengesetzte Bewegung sorgt!" Das Gesetz der Harmonie stellt also immer
wieder einen Ausgleich her. Wenn Du also einem Menschen Schaden zufügst, so wird
das Gesetz der Harmonie Dich finden und für einen Ausgleich sorgen, ganz gleich wo
Du Dich auch verstecken magst. Sorge also dafür, dass Dein Leben harmonisch und ausgeglichen
ist, sonst zwingst Du dieses Gesetz, Disharmonie wieder herzustellen.
Wer ständig
unter Anspannung steht, benötig Entspannung. Wer häufig unter Zeitdruck steht, benötigt
Ruhephasen. Sorge also selbst für einen Ausgleich, sonst tut es das Leben, denn wie
lautet ein weiser Spruch: "Wer nicht an sich selbst arbeitet, an dem arbeitet das
Leben!
3. Das Gesetz der Evolution
Alles ist in ständig in Bewegung und verändert sich,
nichts kann bleiben wie es ist. Alles ist unterschiedlich, und alles verändert sich
in jedem Augenblick. Erkennen wir also, dass es etwas wirklich Beständiges nicht
gibt, reine Illusion ist. Somit ist alles ständig in Fluss, alles ist Veränderung
und nichts bleibt wie es ist, nichts steht still. So sollten wir auch erkennen, dass
wir nicht stehen bleiben können, sondern uns weiter entwickeln müssen. Die Menschen
haben nur deshalb Probleme, weil sie nicht bereit sind, für Veränderung. So häufig
hören wir, speziell auch ältere Menschen sagen: "Früher hat man aber... !" Die Menschen
wollen an Altem festhalten und übersehen dabei, dass Festhalten eine Illusion ist.
Alles ist ständig im Fluss, alles entwickelt sich weiter, und so können auch wir
nicht einfach stehen bleiben.
Leben ist Evolution, und Evolution bedeutet Veränderung.
Nichts kann bleiben wie es ist. Also sollten wir aufhören, an irgendetwas festhalten
zu wollen, wir können uns der Veränderung nicht entziehen.
4. Das Gesetz der Schwingung
Dieses
Gesetz besagt: Das ganze Leben, jeder Mensch, alles was ist, jeder Gedanke, Wunsch
oder jedes Gefühl ist Schwingung -
Der Unterschied
zwischen einen Felsen, einem Baum und einem Menschen ist der Unterschied in der Schwingungsrate.
Es gibt eine Rangordnung, mit Materie an Ihrem unteren Ende und Energie an ihrem
oberen Ende. Und über dieser Energie ist reines Bewusstsein.
"Jeder Gedanke, jedes
Gefühl oder geistige Zustand hat seine damit zusammenhängende Schwingungsrate. Und
diese Frequenzen kann man verändern, durch eine Veränderung in den Gedankenmustern.
Das Universum ist in dieser Hinsicht wie Dein Körper -
Stellen wir uns einmal eine
Tür vor. Auf der einen Seite steht Eingang und auf der anderen Seite steht Ausgang.
Wir können uns nun dieser Tür von beiden Seiten nähern, können hindurchgehen oder
hinausgehen. Es bleibt aber immer EINE Tür. Dieses Gesetz besagt also, dass alles
was ist, zwei Pole hat, aber in Wirklichkeit EINS ist. Indem das Universum den Ausgleich
sucht, schafft es alles mit zwei Polen, jedes Ding hat sein Gegenteil
dick und dünn
· oben und unten · hier und dort · Eingang und Ausgang · Tag und Nacht · Liebe und
Hass · Gut und Böse · klein und groß · hell und dunkel · Gesund und Krank · dumm
und intelligent · männlich und weiblich · Minuspol und Pluspol
Wenn Du beispielsweise
einem Stromkreislauf den Pluspol wegnehmen würdest, dann wäre auch kein Minuspol
mehr da. Das Eine geht ohne das andere nicht. Das bedeutet aber auch, dass jede scheinbare
Schwäche die wir in uns entdecken, im polaren Aspekt eine Stärke ist. Und da das
eine ohne das andere nicht existiert, haben wir also auch immer den anderen Teil
in uns. Wir müssen also nur wieder lernen, uns als Ganzes zu sehen, dann heben wir
jede Schwäche und Stärke auf, und beginnen in der Leichtigkeit des SEINS zu leben.
Wenn Du also etwas verändern möchtest, ein Gefühl, einen Zustand, dann stell Dir
nur die Frage: "Was ist das Gegenteil?" Richte dann Deine Aufmerksamkeit auf dieses
Gegenteil. Dadurch veränderst Du die Schwingung und somit auch Deinen emotionalen
Zustand. Wenn Du traurig bist, erinnere Dich willentlich an Zeiten, wo Du glücklich
warst. Du brauchst die Dunkelheit nicht loszulassen, bring einfach nur eine Kerze
in das Zimmer und die Dunkelheit wird verschwinden.
6. Das Gesetz des Rhythmus
Alles
was ist, hat neben der bereits erwähnten Schwingung auch einen ganz bestimmten Rhythmus.
So wie wir Ein-
Dieses Gesetz sagt: Wie oben, so unten. Wie
im Kleinsten so im Größten. Wie Innen, so Außen. Das bedeutet, dass das äußere Leben
ein Spiegelbild des Innenlebens ist. So kann also niemals etwas im Außen verändert
werden, ohne zuerst das Innen zu verändern. Und obwohl hier von Innen und Außen die
Rede ist, ist in Wirklichkeit alles EINS, Form und Inhalt sind identisch. Wenn nun
jemand im Außen im Mangel lebt, so trägt er den Mangel in sich. Nehmen wir einmal
das Thema Geld. Bei vielen Menschen ist am Ende des Geldes einfach noch zu viel Monat
übrig. Dieser äußere Mangel hat seine Entsprechung gemäß dem Gesetz der Analogie
im Innern. Es kann sich hierbei um Überzeugungen und Glaubenssätze handeln wie: "Ich
verdiene es nicht, wirklich vermögend zu sein", "Geld verdirbt den Charakter", "Wer
viel Geld hat, kann dieses unmöglich auf ehrliche Art und Weise verdient haben" u.v.m.
Wenn wir solche innere Überzeugungen haben, dann zeigen sich diese auch immer im
Außen. Wenn Du also Deine äußeren Umstände ändern möchtest, dann prüfe einmal, wie
es denn in Deinem Innern aussieht! Dasselbe gilt auch für Krankheit. Krankheit ist
nur der körperliche Spiegel Deiner geistigen Haltung. Das Außen ist immer ein Abbild
des Innern.
8. Das Gesetz der Resonanz
Dieses Gesetz könnte auch "Das Gesetz der
Anziehung" genannt werden, denn es besagt: "Gleiches zieht Gleiches an und stößt
somit Ungleiches ab". Daher sollten wir uns immer unsere Gedanken bewusst machen,
denn ganz gleich was wir denken, in dieser Resonanz befinden wir uns und ziehen entsprechendes
in unser Leben. Wer in Problemen denkt, handelt entsprechend und bekommt immer mehr
Probleme. Wer in der Resonanz von Erfolg ist, der zieht Erfolg an. Das Wort "Resonanz"
findet seinen Ursprung im Lateinischen "Resonare", das für Zurückklingen steht. Alles
was ist, jegliche Materie und Antimaterie ist eine Energieform, die eine ganz bestimmte
Schwingungsfrequenz hat. Nehmen wir nur einmal eine Stimmgabel, die nur dann zu schwingen
beginnt, wenn ein Klang ertönt, der ihrer Eigenfrequenz entspricht. Stimmt ein Ton,
und somit die Schwingung nicht mit der Frequenz der Stimmkabel überein, so wäre das
für die Stimmgabel gleichbedeutend mit nicht Existent.
Wenn Du schon einmal ein Buch
mehrfach gelesen hast, dann hast Du bereits erfahren, dass Du nur das aufnehmen und
registrieren kannst, wofür Du Resonanzfähigkeit besitzt. Alles außerhalb dieser Grenze
kann Dich nicht erreichen. Man könnte beinahe sagen, dass alle anderen Informationen
vor Dir abgeschirmt sind. Wenn Menschen sich streiten und zanken, dann liegt es daran,
dass sie sich auf unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen bewegen. Jeder der Beteiligten
aber erhebt den Anspruch, dass seine Ansicht die richtige ist, weil außerhalb dieser
Frequenz nichts wahrgenommen wird. Beide sind davon überzeugt, dass ihre Sicht der
Dinge die einzig richtige ist. Das Gesetz der Resonanz besagt also: "Du kannst nur
das anziehen, was von Dir ausgeht, nicht mehr und nichts anders.
9. Das Gesetz der
Fülle
Das Gesetz der Fülle besagt, dass es nicht unsere Bestimmung ist, in Mangel
und Begrenzung zu leben, sondern in Fülle. Das ganze Leben bietet in allen Bereichen
Fülle, die aber erst dann wirklich wahrgenommen werden kann, wenn ich als "Ich Selbst"
lebe. Solange wir uns mit unserem "Ich" identifizieren, konfrontieren wir uns immer
wieder mit Grenzen, Mangel und Begrenzungen. Jeder kann aus der Fülle leben, es ist
wahrlich genug da -
Dieses
Gesetz besagt, dass jeder Mensch in jedem Moment die Freiheit der Wahl hat, zu wählen
zwischen Freude und Leid, Glück und Pech, Mangel oder Fülle. Jede Wahl ist jedoch
auch verbunden mit einer Entscheidung, und so können wir uns zu jedem Zeitpunkt die
Freiheit nehmen, das Leben zu leben, das wir uns vorstellen. Dieses Gesetz sagt sehr
deutlich: "Wir sind nicht verpflichtet, als Opfer zu leben, wir haben zu jedem Zeitpunkt
die Freiheit, als Schöpfer zu leben, wir müssen uns nur entscheiden. Keine Entscheidung
zu treffen ist auch eine Entscheidung, nur verändert sie nichts. Das Gesetz der Freiheit
besagt aber auch, dass Du in jedem einzelnen Moment die Wahl hast, etwas Angenehmes
oder Unangenehmes zu denken. Du hast immer und ständig die Wahl, nur sehen wir diese
Wahlmöglichkeiten nicht immer.
11. Das Gesetz des Denkens
Durch unser Denken und
unsere Gedanken setzen wir geistige Ursachen, die auch immer eine entsprechende Wirkung
nach sich ziehen. Somit ist unser aktuelles Leben das Produkt unserer vergangenen
Gedanken. Gefallen uns unsere Lebensumstände nicht, so müssen wir nur unsere Gedanken
ändern, dann ändern sich auch die Umstände.
12. Das Gesetz der Imagination
Um nun
unser Denken zu ändern, müssen wir wissen, dass unser Unterbewusstsein in Bildern
denkt. So können wir also unsere bildhafte Vorstellungskraft -
Glaube versetzt Berge -
Prüfe sorgfältig
und wenn Du einen solchen Glaubenssatz aufgedeckt hast, frage Dich: · "Woher weiß
ich das?" · "Wie kann ich beweisen, dass diese Überzeugung wirklich und in allen
Fällen stimmt?" Sehr schnell wirst Du erkennen, dass es sich bei diesem Glaubenssatz
nicht wirklich um Deinen eigenen handelt, sondern um einen der z. b. von den Eltern
übernommen wurde. Als Kinder vergöttern wir unsere Eltern, das was diese Götter sagen
ist Gesetz. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass wir die Glaubenssätze unserer
Eltern übernehmen. Wenn wir in einer Familie groß geworden sind, wo man immer so
eben über die Runden kam, erfahren wir das Leben meist als hart, als Kampf ums Geld
und ums Überleben. Man muss hart arbeiten für sein Geld -
Dieses Gesetz besagt, dass wir alles und jeden segnen können
und was immer wir segnen, muss uns zum Segen werden -
Alles
was im Leben geschieht, ist eine Wirkung auf eine vorangegangene Wirkung. Das ganze
Leben, die ganze Welt gehorcht diesem Gesetz. Alles was ist, hat eine Ursache, denn
Nichts kommt von Nichts. Somit ist Glück, Pech, Zufall, Krankheit, Leid, Schicksal
eine Bezeichnung für eine nicht erkannte Ursache. Wir bekommen also niemals das,
was wir uns wünschen, sondern immer das, was wir verursachen. Vielleicht versucht
in diesem Augenblick Dein Verstand, diese Aussagen als Blödsinn abzuwerten. Lass
das nicht zu -
Schicksal ist nichts anderes als, eine
Wirkung, die auf eine Ursache folgend muss. Schicksal bedeutet also nichts anderes,
als dass wir immer mit den Folgen unseres TUNS konfrontiert werden. Diese Konfrontation
wird dann von vielen als Strafe oder als Belohnung angesehen, ist aber weder das
Eine noch das Andere, es ist nur die Folge unseres Handelns -
Dieses
Gesetz besagt, dass wir solange in immer neuen Körpern inkarnieren, bis wir unseren
Auftrag erfüllt haben und zu uns SELBST erwacht sind. Und erst wenn wir unser wahres
Selbst vollkommen zum Ausdruck gebracht haben, sind wir am Ziel angekommen. Um dieses
Ziel zu erreichen, ist jedoch ein Leben viel zu kurz, weshalb wir immer durch einen
neuen Körper eine weitere Chance bekommen.
18. Das Gesetz der Gnade
Gnade ist der
Geist Gottes, der durch den Menschen wirkt und ihn sicher führt und verwandelt, wenn
er darum bittet. In dem Moment, wo ich um Führung bitte, erhalte ich sie in dem Ausmaß
meiner Bitte. In der Gnade zu leben bedeutet, offen und empfänglich zu sein um der
allumfassenden göttlichen Liebe jederzeit und überall teilhaftig werden können. Das
Gesetz der Gnade bedeutet aber auch, dass Du in jedem Moment die Möglichkeit hast,
Dich von Karma zu befreien. In dem Moment, wo Du zu Dir selbst erwachst, deinen Verstand
und Dein Ego überschreitest, kannst Du Dein Karma auflösen, denn nur ein "Ich" ein
Ego hat Karma, ein selbst nie.
19. Das Gesetz des Glücks
Alles was wir haben können,
macht nicht glücklich. Glücklich kann man nur SEIN. Deshalb sollten wir beginnen,
in uns SELBST Glück zu finden, und es nicht immer im Außen zu suchen. Glück bedeutet,
bedingungslos "Ja" zum Leben zu sagen, unabhängig von den Umständen. Erkennen wir
also, dass alles was ist, für uns ist und uns helfen soll, dann können wir auch JA
zum Leben sagen.
20. Das Gesetz des Dankens
Dieses Gesetz besagt, dass wir aus tiefsten Herzen für
alles dankbar sein sollen, was ist, aber auch dafür, was noch nicht ist, denn diese
Dankbarkeit, die aus einen liebevollen Herzen kommt, aktiviert unseren Glauben. Sind
wir dankbar, als hätte wir etwas bereits erreicht, wird es uns auch zuteil, wenn
dies aus tiefsten Herzen geschieht
Wofür warst Du heute dankbar? · Wofür warst Du
heute undankbar?
Die meisten Menschen sind voller Undank, sie jammern über ein bisschen
Kopfschmerzen, aber freuen sich nicht, wenn es Ihnen gut geht. Sie jammern, wenn
sie im Mangel leben, aber freuen sich nicht, wenn Fülle sie umgibt. Sie finden an
allem etwas auszusetzen, aber nur wenigen Dingen etwas Schönes, jedenfalls drücken
sie es nur selten aus. Kann das der Weg zu Glück sein? Der Weg zu Frieden und Harmonie
